Negierung der Mediokratie

Seien wir realistisch, die Presse wird niemals wahrheitsgemäß berichten, egal wie viele Gesetze man verabschiedet, denn eine 'Wahrheit' liegt in der Subjektivität des Individuums, darum sollte es nicht verwundern, dass die Pressagenturen nicht neutral berichten. Was ist in Anbetracht dieser Tatsache also notwendig für eine konstruktive anstelle einer destruktiven Presselandschaft?

 

Wo es lange am Horizont keine vernünftige Lösung gab, zeichnet sich heute mit dem Internet endlich eine Möglichkeit ab, dem Problem der Informationsmonopolisierung durch wenige kapitalstarke Agenturen und dem Staatsfernsehen entgegen zu treten. „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ - Grundgesetz Artikel 14 Absatz 2.  Die Informationsmonopolisierung durch die so genannten 'Mainstream-Medien' (insbesondere der GEZ, Bertelsmann und Springer Medien) muss sofort gestoppt werden, damit alle Journalisten mit gleichen Chancen ihre 'subjektive Wahrheit' vermitteln können, ohne dass die Kapitalstärke einer Presseagentur ihre Macht auf Meinungsverbreitung signifikant erhöht. Ein Journalist mit hohem Kapital darf nicht mehr so extrem einflussreicher sein als ein Journalist mit niedrigem Kapital. An folgender drastischer Maßnahme führt also kein Weg vorbei:

  • Abschaffung der Fernsehnachrichten unter Berufung auf Artikel 14 Absatz 2 des Grundgesetzes zur Verlagerung des Journalismus auf das Internet sowie Abschaffung der GEZ Gebühren

Dies verhindert eine Medien-Monopolstellung, fördert die Chancengleichheit in der Presse und vergrößert die Medienlandschaft, weil hierdurch freien unabhängigen Journalisten mehr Zuwachs beschert wird. Der Journalismus wird weniger Abhängig von der Kapitalstärke und eine erhöhte Pressevielfalt wird einer einseitigen Berichterstattung oder Falschmeldungen vorbeugen, denn die Nachrichtenseiten sind dann aufgrund des erhöhten Wettbewerbs einem erhöhten Qualitätsdruck in ihrer Berichterstattung ausgesetzt. Dies verhindert eine Informations-Monopolstellung durch wenige Großkapitalisten, welche sich monatliche Sendelizenzen in 6-Stelliger Höhe leisten können.

 

Durch freie und unabhängige Berichterstattung von Einzelpersonen auf beispielsweise Youtube und digitalen Zeitungen erhält der sich informierende anstelle, nunmehr die Möglichkeit andere Betrachtungsweisen über politische Geschehnisse zu erhalten, als es im Rahmen einer reduzierten Pressevielfalt - insbesondere reduziert auf das Fernsehen - heute möglich ist.

 

Das Internet bietet hier die Möglichkeit weiter bezüglich des Wahrheitsgehaltes der Meldungen zu recherchieren und sich mit den Meinungen anderer in den Nachrichtenkommentaren auszutauschen, welche vielleicht wieder einen anderen Standpunkt zu einer aktuellen Thematik haben und deren Argumentation sich letztlich wieder durch das Internet überprüfen lässt. Unseriöse und propagandistische Berichterstattung wird durch die Nutzer schnell entlarvt und der Qualitätsdruck zusätzlich mit dem angestiegenen Wettbewerb weiter erhöht.